Das Auswärtige Amt hat am 26. Februar 2026 aktuelle Informationen zu Reisewarnungen und sicherheitsrelevanten Hinweisen veröffentlicht. Diese Warnungen betreffen verschiedene Länder und sollen Reisende und Bundesbürger im Ausland über die bestehende Sicherheitslage informieren.
Wie Reisereporter berichtet, werden Reisewarnungen und Teilreisewarnungen je nach Risikoeinschätzung ausgesprochen. Die vollständige Liste der aktuellen Reisewarnungen umfasst Länder wie Afghanistan, Belarus, Haiti, Iran, Jemen, Libyen und die Ukraine. Insbesondere diese Länder haben sich als kritisch herausgestellt und Reisen dorthin sollten dringend überdacht werden.
aktuelle Reisewarnungen
- Afghanistan
- Belarus
- Haiti
- Iran
- Jemen
- Libyen
- Mali
- Myanmar
- Niger
- Palästinensische Gebiete
- Somalia
- Sudan
- Südsudan
- Syrien
- Ukraine
- Zentralafrikanische Republik
Die Teilreisewarnungen betreffen jedoch auch eine Vielzahl anderer Länder, darunter Ägypten, Algerien und Thailand. In diesen Gebieten besteht zwar ein gewisses Risiko, jedoch können die Sicherheitsbedingungen lokal unterschiedlich sein.
Unterschied zwischen Warnungen
Das Auswärtige Amt erklärt den Unterschied zwischen Reisewarnungen, Sicherheitshinweisen und Reisehinweisen. Eine Reisewarnung wird ausgesprochen, wenn eine konkrete Gefahr für Leib und Leben besteht, während Sicherheitshinweise vor bestimmten Risiken warnen, ohne Reisen grundsätzlich zu verbieten. Reisehinweise hingegen informieren über Einreisebestimmungen und medizinische Besonderheiten.
Während Terrororganisationen wie Al Qaida und der Islamische Staat weiterhin vom Auswärtigen Amt beobachtet werden, gibt es derzeit keine spezifischen Hinweise auf eine Bedrohung deutscher Interessen im Ausland. Reisende sollten sich jedoch über die Gefahrenlage im jeweiligen Reiseland im Klaren sein und sicherheitsbewusst agieren.
Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines terroristischen Anschlags zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken wie Unfällen oder Krankheiten gering. Dennoch zeigt sich ein erhöhtes Mobilisierungspotenzial von Extremisten aufgrund der Konflikte im Nahen Osten.
Reisende wird geraten, insbesondere an Orten mit vielen Menschen, wie Sehenswürdigkeiten oder Märkten, vorsichtig zu sein. Verdächtige Vorgänge, wie unbeaufsichtigte Gepäckstücke, sollten unverzüglich den örtlichen Behörden gemeldet werden.
Reisende und im Ausland lebende Deutsche können die Liste der Reisewarnungen regelmäßig einsehen und sich bei Fragen direkt an das Auswärtige Amt wenden. Die Notfallnummern +49 30 5000 0 und +49 30 5000 2000 stehen rund um die Uhr zur Verfügung.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine umfassende Informationsbeschaffung sowie ein verantwortungsbewusstes Handeln für deutsche Reisende weiterhin entscheidend sind, um die Sicherheit während ihrer Aufenthalte im Ausland zu gewährleisten.