Ein Ortenauer auf großer Reise: Christian Hubers abenteuerliche Weltumrundung!
Christian Huber radelte ein Jahr um die Welt, von Frankfurt nach Athen, Laos und weiter. Erleben Sie spannende Begegnungen und Abenteuer.

Ein Ortenauer auf großer Reise: Christian Hubers abenteuerliche Weltumrundung!
Christian Huber, ein gebürtiger Ortenauer, hat sich im August 2024 auf eine beeindruckende Weltreise begeben. Startend mit dem Fahrrad von Frankfurt nach Athen durchquerte er mehrere Länder, bevor er seine Reise über Indonesien schließlich nach über einem Jahr in Frankfurt beendete. Die spannende Route führte ihn unter anderem durch Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Montenegro und Albanien.
Die vielfältigen Erfahrungen und Begegnungen auf seiner Reise sind bemerkenswert. Nachdem Huber von Athen mit einem Rucksack weitergereist ist, besuchte er Länder wie Indien, Nepal, Thailand, Laos, Kambodscha, Malaysia, Singapur, Neuseeland, Australien und Vanuatu. Insbesondere seine Erlebnisse in Laos haben ihm geprägt.
Abenteuer in Laos
In Laos überquerte Huber die Grenze mit erforderlichen Visum-Formalitäten und nahm ein Slowboat nach Luang Prabang. Dieses Boot fasste 150 Passagiere und machte eine zwei Tage dauernde Fahrt mit einem Zwischenstopp in Pag Beng. Die Fahrt war ruhig, unterbrochen von gelegentlichen Speedbooten, und an Bord gab es Snacks sowie lokale Speisen, die von fliegenden Händlern angeboten wurden. Auf dem Rückweg war das Boot jedoch von technischen Problemen betroffen, die von Kioskmitarbeitern vor Ort behoben wurden.
Luang Prabang, eine Stadt malerisch zwischen dem Mekong und einem Zufluss gelegen, bot eine erholsame Atmosphäre mit weniger Touristen als in Thailand. Huber begann seine Erkundungstour mit einer Mountainbike-Tour zum beeindruckenden Wasserfall Kuang Xi. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch von Nong Khiaw, einem charmanten Dorf am Nam Ou River, das für seine steilen Wanderwege zu Aussichtspunkten und ein Kriegsmuseum bekannt ist.
Außerdem besuchte Huber Muang Ngoy, ein Ort, der nur über den Wasserweg erreichbar ist und eine einfache Infrastruktur aufweist. Hier konnte er Aktivitäten wie Wandern und Kajakfahren genießen, was dem Abenteuergeist seiner Reise entsprach.
Fortbewegung und Kultur
Die Fortbewegung in Laos stellte sich als herausfordernd dar. Minivans waren oft überfüllt, was die gängige Praxis widerspiegelte. Huber erlebte zahlreiche improvisierte und organisierte Situationen, die seine Kulturkenntnisse erweiterten. Die Hauptstadt Vientiane, bekannt für gemütliche Regierungsgebäude und Tempel, war ein weiterer wichtiger Standort auf seiner Reise, bevor er nach Thailand weiterreiste.
Laos ist ein Entwicklungsland, das stark auf Investitionen aus China und Vietnam angewiesen ist. Trotzdem plant Huber, wieder nach Laos zurückzukehren, um weitere Erlebnisse zu sammeln, bevor er seine Reise nach Kambodscha fortsetzt. Diese Entscheidungen sind nicht nur durch seine Abenteuerlust motiviert, sondern auch durch die bereichernden Begegnungen mit den Einheimischen.
Für Reisende, die Laos besuchen möchten, ist es wichtig, sich der Währung bewusst zu sein: der laotische Kip (LAK), bei dem 1 EUR etwa 25.000 LAK entspricht. Bargeld ist die gängige Zahlungsmethode, da Kreditkartenzahlungen meist ungewöhnlich sind und oft mit hohen Gebühren verbunden sind. Geldautomaten, etwa von BCEL oder Indochina, bieten unterschiedliche Abhebungsbeträge, jedoch sollten Reisende vorsichtig mit Umrechnungskursen umgehen.
Diese Reise von Christian Huber ist ein inspirierendes Beispiel für die Erkundung der Welt und die positiven Auswirkungen, die das Reisen auf den Geist und die Kulturverständnis haben kann. Die Geschichten über Improvisation und Organisation in Laos fügen eine wertvolle Dimension zu seiner Reise hinzu, die andere dazu anregen könnte, ähnliche Abenteuer zu wagen.