Am Samstagmorgen, dem 28. Februar 2026, begannen die USA und Israel Militärangriffe auf den Iran. Diese eskalierten schnell, als das iranische Staatsoberhaupt, Ajatollah Ali Chamenei, getötet wurde. Infolge dieser Angriffe reagierte der Iran mit gezielten Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Stützpunkte im Nahen Osten. Berichten zufolge kamen über 550 Menschen bei den Angriffen im Iran ums Leben. Zuvor wurden die Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran durch diese Entwicklungen stark beeinträchtigt.

In der Folge gab das Auswärtige Amt eine umfassende Reisewarnung für mehrere Länder und Regionen aus, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Israel, Libanon, Syrien, Irak sowie den Iran selbst. Diese Warnung betrifft insgesamt viele Reiseziele im Nahen Osten, was zu erheblichen Einschränkungen für Reisende führt.

Reiseeinschränkungen und Warnungen

Die Lufträume von Israel und Iran wurden im Zuge der militärischen Auseinandersetzungen gesperrt. Mehrere Fluggesellschaften, darunter die Lufthansa Group, haben entschieden, sämtliche Flüge in die Region bis zum 8. März auszusetzen. Schätzungen zufolge sind rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter von diesen Aktionen betroffen.

Kreuzfahrtschiffe von TUI Cruises, die in Dubai und Doha operieren, sind ebenfalls stark betroffen. Zu den betroffenen Schiffen gehören die Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5.

Zusätzlich gibt es Berichte über Raketeneinschläge in der Nähe von US-Stützpunkten in Bahrain und Explosionen in Großstädten wie Dubai, Riad, Doha und Manama am 1. März.

Militärische Auseinandersetzungen und regionale Spannungen

Die Hisbollah-Miliz griff Israel aus dem Libanon an, woraufhin Israel mit Luftangriffen auf Beirut reagierte. US-Präsident Donald Trump äußerte die Einschätzung, dass die Kampfhandlungen bis zu vier Wochen andauern könnten, wodurch die Lage in der Region weiterhin angespannt bleibt.

Die Sicherheitslage in den betroffenen Gebieten bleibt kritisch, mit hohem Risiko terroristischer Anschläge. In Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wurde ebenfalls Reisewarnungen ausgesprochen. Der Flugbetrieb am Dubai International Airport ist eingestellt, und der Hamad International Airport in Doha wurde gesperrt. Aufgrund der aktuellen Situation wurden auch erhöhte Anschlagsgefahren in den USA registriert.

Reisende in den betroffenen Regionen werden dringend aufgefordert, sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts zu registrieren und die Medien regelmäßig zu verfolgen. Falls offizielle Reisewarnungen ausgesprochen werden, bieten viele Anbieter die Möglichkeit, kostenfrei zu stornieren.

Bereits in diesen ersten Tagen des Konflikts hat sich die Lage in der Region dramatisch verschärft. Der Iran führte Angriffe auf US-Militärstützpunkte in Bahrain durch und griff auch Ziele am Persischen Golf an. Saudi-Arabien meldete, dass Angriffe auf Ziele in Riad und im Osten des Landes erfolgreich abgewehrt wurden.

Insgesamt bleibt die Region weiterhin angespannt und von Unsicherheit geprägt, und es ist zu erwarten, dass weitere Entwicklungen folgen werden. Die internationalen Reisenden müssen sich an die neu entstandenen Realitäten anpassen, während die diplomatischen Bemühungen um eine Deeskalation der Situation fortgesetzt werden.