Das Auswärtige Amt (AA) hat am Freitag, den 25. Februar 2026, eine dringliche Reisewarnung für Israel und Ostjerusalem ausgesprochen. In Anbetracht der weiterhin bestehenden formellen Kriegsbedingungen in Israel sowie der zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran wird von Reisen in dieser Region abgeraten. Hintergrund dieser Warnung sind besorgniserregende Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump, der militärische Maßnahmen gegen den Iran nicht ausschließt. Diese Entwicklung könnte die ohnehin angespannte Lage im Nahen Osten zusätzlich eskalieren lassen.
Die Reise- und Sicherheitshinweise wurden verschärft, und mehrere europäische Länder, darunter Polen, Frankreich und das Vereinigte Königreich, haben ebenfalls entsprechende Warnungen herausgegeben. Besonders beunruhigend ist die Aufforderung des polnischen Außenministeriums an Staatsbürger, Israel, den Iran und den Libanon umgehend zu verlassen. Die Verantwortlichen warnen vor einem hohen Eskalationsrisiko in der Region, das möglicherweise auch Auswirkungen auf den zivilen Luftraum haben könnte.
US-amerikanische Reaktionen
Die USA haben ihre Militärpräsenz in der Region verstärkt, unter anderem durch die Verlegung zweier Flugzeugträger, einschließlich der „USS Gerald R. Ford“, die vor der Küste Israels erwartet wird. Zudem haben die US-Behörden die Ausreise von Teilen ihres Botschaftspersonals aus Israel genehmigt. Diese Entscheidung basiert auf den akuten Sicherheitsrisiken, die die amerikanischen Mitarbeiter und deren Familien betreffen. US-Botschafter Mike Huckabee hat die Angestellten in einer E-Mail zur sofortigen Ausreise aufgefordert, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar sind.
Trump stellt zudem ein Ultimatum bis Anfang März für eine Einigung mit dem Iran bezüglich seines Atomprogramms, was die Situation zusätzlich verschärfen könnte. Vertreter der USA forderten auch die Botschaftsmitarbeiter in Beirut zur Ausreise auf, was die Dringlichkeit der Situation unterstreicht.
Reiseempfehlungen und Sicherheitslage
Das Auswärtige Amt und andere europäische Regierungen empfehlen, von nicht notwendigen Reisen nach Israel und in die Palästinensergebiete abzusehen. Insbesondere sollten Touristen und Familienbesucher ihre Pläne überdenken. Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt, ein Umstand, der durch die Reisewarnungen und die verschärften Sicherheitsrichtlinien verschiedener Länder deutlich wird. Die erhöhte Bedrohung durch terroristische Anschläge ist ebenfalls ein Faktor, der Reisewarnungen beeinflusst, und Reise- und Sicherheitshinweise werden regelmäßig überprüft und angepasst.
Reisenden wird dringend geraten, sich über die lokalen Verhältnisse im Reiseland zu informieren, lokale und internationale Nachrichten zu verfolgen und verdächtige Beobachtungen sofort den örtlichen Sicherheitsbehörden zu melden. Die Gefahr, Opfer eines Terroranschlags zu werden, bleibt im Vergleich zu anderen Reise Risiken jedoch gering.
Insgesamt zeigen die aktuellen Entwicklungen die fragilen und unsicheren Verhältnisse im Nahen Osten, die eine ernsthafte Bedrohung für potenzielle Reisende darstellen. Die Warnungen und Ermahnungen der Regierungen sind klar: Sicherheit hat oberste Priorität.
Für detaillierte Informationen und fortlaufende Updates zu den Reiseempfehlungen können Sie die umfassenden Artikel Berliner Zeitung und Tagesspiegel konsultieren.