Die Welt ist ein wunderschöner Ort, der darauf wartet, erkundet zu werden. Doch für viele Frauen kann das Reisen auch mit Herausforderungen und Risiken verbunden sein. Eine neue internationale Risikokarte, die „2026 Female Travelers Risk Map“, wird ab dem kommenden Jahr von Safeture in Zusammenarbeit mit Riskline veröffentlicht und gibt wichtige Hinweise zur Sicherheit weiblicher Reisender. Diese Karte stuft 29 Länder ein, in denen besondere Vorsicht geboten ist. Die Kriterien umfassen nicht nur Gesetze und soziale Erwartungen, sondern auch Aspekte wie Belästigung und Zugang zu medizinischer Versorgung. So wird ein umfassenderes Bild der Reisesicherheit für Frauen erstellt, als es einfache Kriminalitätslisten vermögen.
Die Risikokarte zeigt, dass Frauen im Ausland oft spezifischen Gefahren ausgesetzt sind, die in allgemeinen Länderrankings nicht berücksichtigt werden. Besonders in Ländern wie Afghanistan, Pakistan, Myanmar, und in Teilen von Subsahara-Afrika sowie dem Nahen Osten und Nordafrika ist erhöhte Vorsicht geboten. Diese Regionen haben nicht nur die höchste Risikostufen, sondern erfordern auch eine sorgfältige Vorbereitung von Reisenden, um sicher unterwegs zu sein. Laut einer Erhebung von Safeture berichten mittlerweile 70 Prozent der Frauen von reisebedingten Ängsten, ein Anstieg im Vergleich zu den 64 Prozent des Vorjahres. Die Karte signalisiert, dass Reisen in diese Länder mehr Vorbereitung und Vorsicht erfordert.
Die Risikoeinstufungen im Detail
Die „Female Travel Safety Map 2026“ bewertet die Sicherheitslage in drei Kategorien: „Gesetze und Bräuche“, „Sicherheit“ und „Gesundheit und Wellness“. In der höchsten Risikostufe finden sich nicht nur Länder wie Brasilien und Mexiko, sondern auch Krisenregionen wie Syrien und der Jemen. Die Einstufungen reichen von geringem Risiko bis zu besorgniserregenden Verhältnissen. Besonders hohe Risiken bestehen in Teilen von Subsahara-Afrika, dem Nahen Osten und Nordafrika, wo geopolitische Entwicklungen die Sicherheitslage weiter verschärfen.
Für Frauen, die gerne alleine reisen, ist die Lage oft noch komplizierter. Immerhin sind 71 Prozent der Solo-Reisenden weltweit Frauen, und ihre Zahl ist in den letzten drei Jahren um über 60 Prozent gestiegen. Dennoch glauben 62 Prozent der Travel Buyer, dass Frauen auf Geschäftsreisen größeren Risiken ausgesetzt sind, während nur 27 Prozent die spezifischen Sicherheitsbedürfnisse von Frauen in ihren Reiserichtlinien berücksichtigen. Daher ist es ratsam, sich gut zu informieren und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Tipps für sichere Reisen
Um das Reisen sicherer zu gestalten, empfiehlt Safeture unter anderem gut gelegene Unterkünfte in zentralen und gut bewerteten Gegenden sowie die Nutzung geprüfter Transportdienste. Außerdem sollte die Ankunft bei Tageslicht und die Recherche zu lokalen Verhaltensregeln und Kleidervorschriften Priorität haben. Der Zugang zu medizinischer Versorgung sollte ebenfalls im Vorfeld geklärt werden, um im Notfall gut gerüstet zu sein.
Europa gilt nach wie vor als eine der sichersten Regionen für weibliche Reisende. Auch Länder wie Kanada, Japan, Neuseeland, Singapur, China, Südkorea und Australien werden als vergleichsweise sicher eingestuft. So können sich Frauen in diesen Ländern auf das Wesentliche konzentrieren: das Entdecken neuer Kulturen und das Erleben von Abenteuern.
Insgesamt zeigt die neue Risikokarte, dass es für weibliche Reisende unerlässlich ist, sich entsprechend vorzubereiten und die offizielle Reisehinweise ihres Landes sowie die aktuelle Lage vor Ort zu prüfen. Mit der richtigen Planung und einem wachsamen Auge können Frauen die Welt sicher erkunden und ihre Reiseträume verwirklichen. Weitere Informationen finden Sie in der Quelle und in der weiteren Quelle.