Am 3. März 2026 fanden zahlreiche Aktivitäten im Rahmen einer Gruppenreise nach Stade statt. Nach einem gemeinsamen Abendessen versammelten sich die Reisenden zu einer großen Verlosung, die den Abend festlich ausklingen ließ.
Der folgende Tag begann für die Teilnehmer mit einem Stadtbesichtigungsprogramm in der historischen Altstadt von Stade. Diese ist geprägt von der Hansezeit und bietet vielfältige geschichtliche Attraktionen. Besonders hervorzuheben sind der Alte Hafen, ein wichtiger Handelsplatz, sowie der alte Tretkran, der früher zum Verladen von Salz, Bier und Getreide genutzt wurde. Ein Höhepunkt der Stadtführung ist die maritime Atmosphäre des alten Hafens, die sorgfältig in einer zweistündigen Tour vermittelt wird. Interessierte Teilnehmer lernen zudem die Geschichte der Hansekoggen kennen, die für den Handel von großer Bedeutung waren, sowie die Rolle des Tretkrans.
Besuche in Jork und Cuxhaven
Nach dem Stadtbummel setzten die Reisenden ihre Tour mit einem Besuch eines Obsthofs in Jork fort, wo sie eine traditionelle Erbsensuppe sowie einen leckeren Apfelsaftdrink genießen konnten. Anschließend ging es mit der Lühe-Schulau-Fähre zur Schiffsbegrüßungsanlage „Willkomm Höft“ am Wedeler Elbufer. Diese beeindruckende Anlage begrüßt oder verabschiedet Schiffe mit einem Gewicht von über 500 BRT.
Am Abend kehrte die Gruppe in ihr Hotel zurück, wo sie den Tag bei gemütlichem Beisammensein ausklingen ließ. Der nächste Morgen führte sie ins Kehdinger Land, wo sie die Schwebefähre in Osten besichtigten. Diese Fähre, die eine Höhe von 38 Metern erreicht, überquert den Fluss Oste. Die Reise setzte sich in Cuxhaven fort, der nördlichsten Stadt Niedersachsens, die mit etwa 53.000 Einwohnern beeindruckt. In Cuxhaven besichtigte die Gruppe die Kugelbarke, die den Übergang von der Elbe zur Nordsee markiert, bevor sie am Abend ein kalt-warmes nordisches Buffet im Hotel einnahmen und mit maritimen Liedern des Altländer Shantychores feierten.
Abschied vom Emsland
Der Donnerstag begann früh mit der Abfahrt in Richtung Emsland um 08:45 Uhr. Ein Zwischenstopp im Künstlerdorf Worpswede und eine Torfkahnfahrt durch das Teufelsmoor standen ebenfalls auf dem Programm. Die Reise startete am Montag bei strahlendem Sonnenschein und endete ebenso erfreulich unter blauer Himmlischen. Alle Teilnehmer wurden für ihre gute Stimmung und Disziplin während der gesamten Reise gelobt.
Die Stadt Stade sowie das umliegende Emsland bieten nicht nur kulturhistorische Attraktionen, sondern auch reizvolle landschaftliche Erlebnisse. Wer mehr über die maritime Geschichte und die Schönheit der Altstadt erfahren möchte, hat die Möglichkeit, an geführten Stadtführungen teilzunehmen. Für diejenigen, die eine detaillierte Erkundung wünschen, werden auch Themenführungen angeboten, die sich beispielsweise mit der schwedischen Geschichte der Stadt auseinandersetzen. Der Ingenieur Erik Dahlberg, der die Festungsbauwerke der Altstadt entworfen hat, ist ein zentraler Bezugspunkt dieser Führungen.
Die Reisenden haben nicht nur schöne Plätze und historische Stätten erkundet, sondern auch eine bleibende Gemeinschaftserfahrung gemacht. Weitere Informationen zu Stadtführungen und Veranstaltungen in Stade finden Sie auf der Webseite von Cornelia Kenklies sowie unter Weser-Ems Verdi.