Alicia Denker und Alexander Blank aus Weyhe haben keine feste Route gewählt und sind stattdessen von Anfang September 2024 bis Anfang April 2025 auf abenteuerlicher Entdeckungsreise durch Südostasien gegangen. Die beiden bereisten insgesamt acht Länder, darunter Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha, Malaysia, Singapur, China (inklusive Hongkong) und Südkorea. Ihren Rückkehr nach Deutschland feierten sie mit zahlreichen Erinnerungen und Geschichten.

Vor ihrer Reise lebten Denker und Blank ein halbes Jahr in Mailand, wo sie als IT-Berater arbeiteten. Um ihre Südostasienreise realisieren zu können, kündigten sie ihre Jobs und lösten ihren Hausstand auf. Die Entscheidung, unabhängig und frei zu reisen, brachte ihnen nicht nur neue Erfahrungen, sondern stellte sie auch vor einige Herausforderungen. Besonders prägend war eine Lebensmittelvergiftung in Malaysia, die sie eindringlich auf die Probleme der Lebensmittelsicherheit in Asien aufmerksam machte.

Lebensmittelsicherheit und Gesundheitsrisiken

Die Erfahrung der beiden Reisenden deckt sich mit allgemeinen Empfehlungen zur Lebensmittelsicherheit, die für Motorradtouren in Asien entscheidend sind. Wie auf BigBikeTours erläutert, kann eine Lebensmittelvergiftung eine Tour ruinieren, vor allem in Regionen, die weit von medizinischen Einrichtungen entfernt sind. Um gesundheitlichen Problemen vorzubeugen, wird geraten, ausschließlich Wasser aus Flaschen zu trinken und beim Zähneputzen ebenfalls Flaschenwasser zu verwenden.

„Der Magen benötigt besondere Aufmerksamkeit“, so die Ratschläge, die Denker und Blank sicherlich nützlich fanden. Stressfaktoren wie klimatische Veränderungen und unregelmäßige Essenszeiten können den Magen belasten. Lebensmittelvergiftungen resultieren häufig aus verunreinigtem Wasser statt von Street Food, weshalb Reisende gut beraten sind, heiße Speisen zu wählen und auf die Hygiene von Straßenständen zu achten.

Besondere Erlebnisse während der Reise

Eines der besonderen Abenteuer der beiden war eine dreiwöchige Motorradtour vom Süden in den Norden Vietnams. Die Fahrzeuge mieten sie bei einem Verleiher, der auch ihr Gepäck transportierte. Dabei erlebten sie verschiedene Wetterbedingungen, von „Topwetter“ im Süden bis zu starkem Regen im Norden. Solche Erfahrungen haben sie gelehrt, dass man auch mit wenig auskommt und dass es wichtig ist, in schwierigen Situationen stark zu bleiben.

Alicia Denker zeigte dabei bemerkenswerte Stärke, die sie während der Reise und in der Rückkehr nach Deutschland setzte. „Der Prozess des Ankommens war schleichend“, berichten sie. Aktuell leben Alicia und Alexander bei Denkers Großmutter in einer Einliegerwohnung und verzichten auf eine eigene Wohnung, während sie sich selbstständig gemacht haben.

Ratschläge für künftige Reisende

Beide Reisende ermutigen andere, Grenzen zu überschreiten und neue Erfahrungen zu sammeln. Jede Reise ist anders, und die persönlichen Eindrücke sowie die Herausforderungen machen das Reisen letztlich lohnenswert. Am 26. Februar 2026 werden Alicia Denker und Alexander Blank ihre Erlebnisse in einem Vortrag in der Kulturscheune Leeste teilen. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

In Anbetracht ihrer Herausforderungen haben Alicia und Alexander wertvolle Tipps für Reisende parat: Es ist ratsam, sich vor Reiseantritt über Sicherheitsvorkehrungen zu informieren, sich an örtliche Ratschläge zur Lebensmittelsicherheit zu halten und sich auf unerwartete Situationen vorzubereiten, um die Reise angenehm und sicher zu gestalten.