Abenteuerliche Radreise: Zwei Freunde scheitern an Grenze zu Russland

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Zwei Freunde erleben eine abenteuerliche Radtour von Würzburg nach Istanbul, die unerwartet endet. Lernen Sie ihre einzigartigen Erlebnisse kennen.

Zwei Freunde erleben eine abenteuerliche Radtour von Würzburg nach Istanbul, die unerwartet endet. Lernen Sie ihre einzigartigen Erlebnisse kennen.
Zwei Freunde erleben eine abenteuerliche Radtour von Würzburg nach Istanbul, die unerwartet endet. Lernen Sie ihre einzigartigen Erlebnisse kennen.

Abenteuerliche Radreise: Zwei Freunde scheitern an Grenze zu Russland

Heute nimmt die abenteuerliche Reise zweier Freunde ein abruptes Ende. Vinzenz und Paul, bekannt für ihre unkonventionelle Reisemethode, mussten ihre Radtour unterbrechen, als sie an der Grenze zu Russland auf unüberwindbare Hürden stießen. Ihre bisherige Reise führte sie mit einem zwölfköpfigen Team über 5300 Kilometer in nur 45 Tagen von Würzburg nach Istanbul, wobei sie ohne spezielles Radtraining starteten. Paul studiert Operngesang, während Vinzenz sein Studium zum Musik- und Mathematiklehrer abgeschlossen hat.

Die beiden Abenteurer hatten sich vorgenommen, den Hinweg kostenlos zu gestalten, was bis Astrachan in Russland gut funktionierte. Dort jedoch endete die Radtour am 20. September 2026 abrupt, da das Überqueren der Grenze mit ihrem E-Visum nicht möglich war. Hinzu kam, dass Aserbaidschan die Landesgrenzen geschlossen hatte. Dies zwang die beiden Freunde, nach Tiflis zurückzukehren, was ihre Motivation zum Radeln stark beeinträchtigte.

Rückkehr nach Tiflis und ein neuer Plan

In Tiflis stellten sie ihre Fahrräder bei Freunden unter und reisten per Anhalter weiter. Aufgrund der langen Wartezeiten auf ein Visum für den Iran entschieden sie sich, nach Aqtau zu fliegen, um den Reiseverkehr in die gewünschte Richtung fortzusetzen. Diese Umplanung führte allerdings zu weiteren Komplikationen, da die Grenze zu Usbekistan ebenfalls geschlossen war. Dies erforderte einen Umweg von 2500 Kilometern nach Tadschikistan.

Die Abenteurer reisten durch die kasachische Steppe und erlebten die unberührte Natur, einschließlich der Sichtung wilder Kamele und Pferde. Ihre Reise brachte zahlreiche unerwartete Begegnungen mit Einheimischen. Höhepunkte waren mehrtägige Tramping-Roadtrips im Pamir-Gebirge, bekannt für seine unberechenbaren Wetterbedingungen, in denen die Temperaturen nachts auf weniger als minus 20 Grad sanken.

Abenteuer und Herausforderungen

Die Erlebnisse reichten von unkonventionellen Übernachtungen in Hostels, Pensionen und unter Brücken bis zu gefährlichen Begegnungen. Eine solche war die eines grünen Kobras im Dschungel, während ein Autounfall in der kasachischen Steppe glücklicherweise unverletzt überstanden wurde. Immer wieder wurden sie an der Grenze zu China von der Polizei kontrolliert, insgesamt 16 Mal.

Am 13. Oktober zogen sie schließlich weiter und blickten auf eine Reise zurück, die voll von Spiritualität und überraschenden Mitfahrgelegenheiten war, unter anderem mit einem chinesischen Schamanen. Ihr Rückflug von Bangkok nach Zürich war bereits gebucht, doch die Rückreise führte sie zunächst nach Friedrichshafen, wo ihre Abenteuerreise, wie sie es sich vorgestellt hatten, nicht endete.

Vinzenz und Paul laden dazu ein, ihre Reise auf Instagram unter @vinzenzvonpaul_ zu verfolgen und inspirieren mit ihren Geschichten andere Abenteurer, die vielleicht ähnliche Wege gehen möchten.

Abgerundet wird die Thematik von Fahrradreisen durch persönliche Erfahrungsberichte von weiteren Radreisenden, wie die Autorin, die von Berlin nach Istanbul radelte und die vielfältigen Herausforderungen und Schönheiten ihrer Reise erlebte. Sie erlebte eine ähnliche Ungewissheit und Entdeckungslust, wie sie Vinzenz und Paul durschritten haben. Ihre Erfahrungen sind auf Globetrotter.de nachzulesen.

Quellen: