Familientragödie auf Kap Verde: Sohn tötet Eltern und Schwester in Urlaub!
Drei Deutsche wurden während ihres Urlaubs auf Kap Verde ermordet. Der Verdächtige ist der 19-jährige Sohn, der psychisch erkrankt sein soll.

Familientragödie auf Kap Verde: Sohn tötet Eltern und Schwester in Urlaub!
Am 2. Februar 2026 sorgen die dramatischen Umstände um die Ermordung einer deutschen Familie auf den Kapverden für landesweites Entsetzen. Die Tat ereignete sich am 23. Dezember in einer Ferienwohnung auf der Insel São Vicente, wo der 19-jährige Sohn der Familie verdächtigt wird, seinen Vater, seine Stiefmutter und seine Stiefschwester getötet zu haben. Die Opfer sind der 58-Jährige Vater, die 45-jährige Stiefmutter und die 20-jährige Stiefschwester.
Berichten zufolge soll die Stiefmutter einen Hilferuf per WhatsApp an Angehörige in Deutschland geschickt haben. Die Nachricht, die am 13. Dezember verschickt wurde, enthielt den alarmierenden Text: „Der bringt uns hier alle um!“. Diese Dringlichkeit führte dazu, dass die Angehörigen versuchten, die Familie telefonisch zu erreichen, was jedoch misslang. Daraufhin informierten sie die Polizei, die im Nachhinein als zu spät reagierend kritisiert wurde.
Flucht des Verdächtigen
Nach der mutmaßlichen Tat floh der 19-Jährige in die portugiesische Hauptstadt Lissabon, wo er zwei Tage später, am 25. Dezember, in einem Hotel festgenommen wurde. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier nach Deutschland ausgeliefert und befindet sich momentan in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Wittlich.
Die Staatsanwaltschaft Trier ermittelt wegen des Verdachts auf Totschlag in drei Fällen. Die Ermittlungen sind jedoch komplex, da laut der portugiesischen Polizei der 19-jährige Verdächtige unter psychischen Störungen leidet. Weitere Details zu möglichen Motiven oder dem genauen Tathergang wurden aus ermittlungstaktischen Gründen vorerst zurückgehalten.
Gesellschaftliche Auswirkungen
Der Mordfall wirft nicht nur Fragen zur Sicherheit auf Urlaubsreisen auf, sondern beleuchtet auch die Herausforderungen, vor denen viele Familien im Umgang mit psychischen Erkrankungen stehen. In den letzten Jahren gab es einen Anstieg von Gewaltkriminalität, die häufig von Personen mit psychischen Problemen ausgeht, was die gesellschaftliche Debatte um entsprechende Hilfs- und Präventionsangebote verstärkt.
Es bleibt zu hoffen, dass die Ermittlungen in diesem tragischen Fall zu einer Klärung führen und zugleich Impulse für wichtige gesellschaftliche Diskussionen geben, insbesondere in Bezug auf den Umgang mit psychischen Erkrankungen und deren Auswirkungen auf die Familie.
Für weitere Informationen zu der Tat und den laufenden Ermittlungen verweisen wir auf die Berichterstattung von Merkur und RTL.