Sturmchaos auf See: AIDAprima ändert Route wegen schlechtem Wetter!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

AIDAprima ändert aufgrund von Sturmtiefs ihre Rückreisepläne nach Kiel. Hafenbesuch in Portugal gestrichen, Munster nach Spanien.

AIDAprima ändert aufgrund von Sturmtiefs ihre Rückreisepläne nach Kiel. Hafenbesuch in Portugal gestrichen, Munster nach Spanien.
AIDAprima ändert aufgrund von Sturmtiefs ihre Rückreisepläne nach Kiel. Hafenbesuch in Portugal gestrichen, Munster nach Spanien.

Sturmchaos auf See: AIDAprima ändert Route wegen schlechtem Wetter!

Aufgrund schwerer Sturmtiefs über dem Nordatlantik und der Biskaya sieht sich die AIDAprima gezwungen, ihren Reiseplan während der Rückkehr nach Deutschland zu ändern. Am 26. Januar 2026 musste das Kreuzfahrtschiff, das sich auf dem Rückweg von einer dreiwöchigen „Großen Winterpause Kanaren“ befindet, Routenänderungen vornehmen. Ein geplanter Hafenbesuch in Porto de Leixões, Portugal, wurde gestrichen, und stattdessen wird La Coruña, Spanien, angesteuert.

Ursprünglich war eine Abfahrt von Lissabon am Sonntag um 17 Uhr geplant, jedoch wurde diese auf 12 Uhr vorverlegt. AIDA-Sprecherin versichert, dass die Sicherheit der Gäste stets oberste Priorität hat, und Kapitän Felix Rothe informierte die Passagiere über die Änderungen per Lautsprecher. Das Schiff hat 1643 Gästekabinen, sechs Pools, zwölf Restaurants und ein Sonnendeck mit 4500 Quadratmetern und ist seit dem 9. Januar auf See.

Änderungen und Herausforderungen

Die AIDAprima layt seit Freitagmorgen in Lissabon und musste Lanzarote aufgrund einer Hafensperrung vorzeitig verlassen. Die Rückkehr nach Kiel, die für den 1. Februar 2026 geplant ist, könnte zusätzliche Hafenanläufe erfordern, je nach Wetterlage. Zudem unterstützt das Fleet Operation Center in Hamburg die Schiffscrew mit aktuellen Wetterdaten, um die Sicherheit und den komfortablen Verlauf der Reise zu gewährleisten.

Das Schiff wurde speziell für kalte Regionen ausgestattet und bietet moderne Annehmlichkeiten wie das Theatrium, das wetterunabhängiges Entertainment ermöglicht, und ein Beach Club-Konzept für ganzjährig sommerliches Klima unter einem Folien-Dom. Die Passage durch den Ärmelkanal und die Nordsee ist im Winter besonders sturmgefährdet, was die Notwendigkeit von Routenänderungen oft erforderlich macht.

Passagiere, die von dieser Änderung betroffen sind, sollten sich bewusst sein, dass sie möglicherweise Ansprüche auf Reisepreisminderung haben, falls die geschuldete Reiseleistung nicht erbracht wird. Der Gesetzgeber gewährt Reisenden in solchen Fällen Ansprüche, auch wenn die Änderungen auf höherer Gewalt basieren. Dies bedeutet, dass das wirtschaftliche Risiko beim Anbieter liegt.

Insgesamt zeigt sich, dass Kreuzfahrtreedereien wie AIDA Cruises und TUI Cruises häufig gezwungen sind, Routen oder Häfen aus operativen oder unverschuldeten Gründen zu ändern. Derartige Änderungen sind in den AGBestimmungen der Veranstalter geregelt und müssen von den Reisenden im Fall von Veränderungen berücksichtigt werden.

Obwohl die AIDAprima viele moderne Einrichtungen und Annehmlichkeiten bietet, ist die Sicherheit auf See einer der Hauptaspekte, der bei der Planung von Reisen stets im Vordergrund steht. Passagiere sollten laufend informiert bleiben, um alle Entwicklungen zu verfolgen und reagieren zu können.

Die AIDAprima wird voraussichtlich planmäßig am 1. Februar 2026 am Ostseekai in Kiel erwartet, sofern keine weiteren wetterbedingten Änderungen eintreten. Die Situation bleibt angespannt, während das Kreuzfahrtschiff mit den aktuellen Herausforderungen konfrontiert ist.

Für detailliertere Informationen hierzu, können Bild und Cruise Ahoi konsultiert werden.

Quellen: