Urlaub ohne Kater: Warum alkoholfreies Reisen immer beliebter wird!

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Alkoholfreies Reisen gewinnt an Beliebtheit: Vorteile, Ziele und Trends für eine gesunde Urlaubsgestaltung.

Alkoholfreies Reisen gewinnt an Beliebtheit: Vorteile, Ziele und Trends für eine gesunde Urlaubsgestaltung.
Alkoholfreies Reisen gewinnt an Beliebtheit: Vorteile, Ziele und Trends für eine gesunde Urlaubsgestaltung.

Urlaub ohne Kater: Warum alkoholfreies Reisen immer beliebter wird!

Immer mehr Reisende entscheiden sich dafür, auf Alkohol während ihrer Urlaubszeit zu verzichten. Dieser Trend, zunehmend auch außerhalb des bekannten „Dry January“, gewinnt an Popularität und wird als „Dry Tripping“ bezeichnet. Ein Blick auf die neuesten Entwicklungen zeigt, dass Kreuzfahrtanbieter wie Aida Cruises auf diesen Bedarf reagieren und alkoholfreie Getränkepakete, wie das „Fun“-Paket, anbieten. Dieses ist 60% günstiger als ihre alkoholhaltigen Alternativen und umfasst Getränke wie Ginger-Ale, Kombucha, Holunderblütensirup, Iced Tea sowie Virgin Hugo und Milchshakes. Neben Aida bieten auch Reedereien wie MSC, Princess Cruises, Holland America und Carnival ähnliche Angebote an, die die Reisenden ermutigen, alkohol- und katerfreie Urlaubszeit zu erleben.

Eine Umfrage von Expedia zeigt, dass 41% der Befragten Interesse an einer Entgiftungsreise haben. Der Verzicht auf Alkohol während des Reisens hat dabei diverse Vorteile: Reisende können ihren Aktivitätszyklus verlängern, früher mit dem Tag beginnen und später beenden. Zudem spart man ca. 160 USD pro Urlaub.

Preise und Reglementierungen rund um den Alkoholkonsum

Besonders in bestimmten Ländern können hohe Alkoholpreise einen zusätzlichen Anreiz für Reisende bieten, sich gegen Alkohol zu entscheiden. So sind die Preise in Norwegen, Island und Finnland besonders hoch, wo Bier und Wein zwischen 10 und 15 Euro kosten. Im Gegensatz dazu liegen die Alkoholpreise in Deutschland 14% unter dem EU-Durchschnitt. Informationen zeigen, dass sogar Finnland mit 110% über dem EU-Mittelwert die höchsten Preise hat.

In den USA, insbesondere in Bundesstaaten wie Utah und Arizona, sind der Konsum und Verkauf von Alkohol strengen Reglementierungen unterworfen. In Utah beispielsweise sind alkoholische Getränke nur mit einer Bestellung von Speisen in Restaurants erhältlich. Darüber hinaus gibt es Länder wie Saudi-Arabien, wo man nun mit dem Alkoholverbot für nicht-muslimische Diplomaten und Fachkräfte von einer gewissen Lockerung des Verbots sprechen kann. Pläne für den Ausschank in internationalen Luxushotels und Resorts sind ebenfalls im Raum, auch wenn diese noch nicht offiziell bestätigt sind.

Die Herausforderungen von „Dry January“

Der Trend des Verzichts auf Alkohol wird vorrangig im Januar verfolgt, einer Zeit, die viele dazu nützt, um den eigenen Alkoholkonsum zu überdenken. Der „Dry January“ ist ein Gesundheitstrend, der seinen Ursprung im Vereinigten Königreich hat und darauf abzielt, den Alkoholkonsum zu reduzieren. Allerdings ist dieser Verzicht nicht ohne Risiken, besonders für Menschen mit Alkoholproblemen. Suchttherapeuten warnen davor, dass dieser Monat bei Betroffenen gefährlich sein kann, da er zu einer Bagatellisierung des Konsums führen kann.

Laut der Barmer Ersatzkasse wurden 2023 in Niedersachsen über 143.000 Menschen mit Alkoholsucht behandelt, wobei die Dunkelziffer an wahrscheinlich untherapierten Alkoholern noch höher ist. Gerald Harsing, der seit Jahren an seiner Alkoholsucht kämpft, berichtete von persönlichen Rückfällen und den Herausforderungen, eine stabile Abstinenz zu erreichen. Der „Dry January“ kann für solche Menschen zusätzlich belastend sein, weshalb die therapeutische Unterstützung besonders wichtig ist.

Quellen: