Entlegene Paradiese: Die 7 abgelegensten Orte der Welt entdecken!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Entdecken Sie die 7 abgelegensten Reiseziele der Welt, ideal für Abenteuerlustige! Ungewöhnliche Orte warten auf Sie!

Entdecken Sie die 7 abgelegensten Reiseziele der Welt, ideal für Abenteuerlustige! Ungewöhnliche Orte warten auf Sie!
Entdecken Sie die 7 abgelegensten Reiseziele der Welt, ideal für Abenteuerlustige! Ungewöhnliche Orte warten auf Sie!

Entlegene Paradiese: Die 7 abgelegensten Orte der Welt entdecken!

Die Welt bietet viele versteckte Ecken, die abseits der ausgetretenen Pfade liegen. Eine der bemerkenswertesten ist Tristan da Cunha, das entlegenste bewohnte Gebiet der Erde. Diese Gruppe von vulkanischen Inseln im Südatlantik gehört zum britischen Überseegebiet von St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha und ist nur über eine sechstägige Bootsfahrt von Kapstadt, Südafrika, erreichbar. Die Hauptinsel hat einen Durchmesser von etwa 11 Kilometern und erstreckt sich über 98 Quadratkilometer. Trotz ihrer Abgeschiedenheit wohnen hier etwa 300 Menschen, die das Leben im Zentrum namens Edinburgh of the Seven Seas führen, einer Siedlung, die seit den ersten dauerhaften Ansiedlungen im Jahr 1810 gewachsen ist.

Tristan da Cunha ist umgeben von seiner unberührten Natur und zeigt eine bemerkenswerte Biodiversität, die einige UNESCO-Welterbestätten umfasst. Neben der Hauptinsel gehören Gough Island, Inaccessible Island und die unbewohnten Nightingale Islands zu dieser faszinierenden Gruppe. Die Einwohner leben hauptsächlich vom Langustenfang, wobei das britische Pfund als offizielle Währung fungiert und Englisch die Amtssprache ist.

Kulturelle und historische Hintergründe

Die Geschichte dieser abgelegenen Inselgruppe reicht bis ins Jahr 1506 zurück, als der portugiesische Entdecker Tristão da Cunha die Hauptinsel sichtete und sie nach sich selbst benannte. Die erste bestätigte Landung erlebte die Insel 1643 durch ein Schiff der niederländischen Ostindien-Kompanie. Seitdem hat die Inselgruppe eine bewegte Geschichte hinter sich, darunter die britische Annexion im Jahr 1816, um eine mögliche Nutzung zur Befreiung Napoleons zu verhindern. Tragischerweise kam es im Jahr 1885 zu einer Katastrophe, als ein Rettungsboot sank und 15 Männer ihr Leben verloren.

Als eine gemeinschaftsorientierte Gesellschaft setzt Tristan da Cunha auf Subsistenzlandwirtschaft und gewerbliche Fischerei als Haupteinnahmequellen. Die Bevölkerung ist vielfältig und setzt sich vorwiegend aus Nachfahren europäischer Siedler und Frauen von St. Helena zusammen. Der Zugang zur medizinischen Versorgung ist sichergestellt durch einen lokalen Arzt und ein Gesundheitszentrum, das 2017 eröffnet wurde.

Die Erreichbarkeit und die Herausforderungen

Die Abgeschiedenheit von Tristan da Cunha ist für viele ein Anreiz, dennoch stellt sie Herausforderungen dar. Ein direkter Flug oder eine Straßenverbindung gibt es nicht, sodass der maritime Verkehr die einzige Möglichkeit bleibt, die Inselfamilien zu besuchen. Neben dem Langustenfang wird die Wirtschaft durch einen bescheidenen Tourismussektor gestützt, wobei Besucher im Voraus genehmigte Arrangements für ihre Anreise treffen müssen.

Insgesamt stellt Tristan da Cunha einen einzigartigen Lebensraum dar, der sowohl die Windlas herben wie auch die Schönheit der unberührten Natur vereint. Egal, ob es die Strände sind, die von den majestätischen Klippen gesäumt werden, oder die Vielzahl an Meeresvögeln, die dort nisten, die Entdeckungsfreude wird hier gewiss nicht enttäuscht. Die nachfolgenden Informationen präsentieren weitere abgelegene Orte von weltweit.

Weitere abgelegene Reiseziele

Ort Beschreibung
Longyearbyen, Norwegen Nördlichste bewohnte Siedlung der Welt, 600 km vom Nordpol entfernt, ca. 2000 Einwohner.
Kap-York-Halbinsel, Australien Nördlicher Punkt des australischen Kontinents, ca. 18.000 Einwohner, schwer zugänglich.
Ittoqqortoormiit, Grönland Nächster bewohnter Ort 484 km entfernt, wohnen ca. 360 Menschen, Zugang nur 3 Monate im Jahr.
Osterinsel, Chile Berühmt für Moai-Steinskulpturen, ca. 8000 Einwohner, erreichbar nur per Flug oder Kreuzfahrt.
Supai, USA Erreichbar nur zu Fuß oder per Helikopter, ca. 200 Einwohner.
Iquitos, Peru Ca. 150.000 Einwohner, keine befahrbare Straße, bekannt für Amazonas-Touren.

Abgelegene Orte wie diese zeigen, wie vielfältig und faszinierend unser Planet ist. Während die Herausforderungen der Isolation echt sind, bieten sie doch die Gelegenheit, unberührte Natur und authentische Kulturen zu erleben. Die Erkundung solcher Entitäten könnte der perfekte Weg sein, um die eigene Perspektive auf das Reisen zu erweitern und unvergessliche Erinnerungen zu schaffen.

Quellen: