Kroatien-Urlaub: Diese No-Gos bringen Sie teuer in die Bredouille!
Entdecken Sie die wichtigsten Regeln für einen gelungenen Urlaub in Kroatien: Strände, FKK, Transport und mehr!

Kroatien-Urlaub: Diese No-Gos bringen Sie teuer in die Bredouille!
Kroatien hat sich als eine der beliebtesten Feriendestinationen am Meer etabliert, die nicht nur mit belebten Stränden und einsamen Buchten beeindruckt, sondern auch durch ihre vielfältigen Naturerlebnisse und ein aufregendes Nachtleben. Reisende, die die vielen Facetten Kroatiens entdecken möchten, sollten jedoch einige Regeln im Hinterkopf behalten, um Bußgelder zu vermeiden, die bei Missachtung an verschiedenen Stränden verhängt werden können. So berichtet Reisereporter, dass das Reservieren von Strandliegen mit Handtüchern, beispielsweise in Novi Vinodolski, mit Bußgeldern von bis zu 200 Euro geahndet wird.
Ebenfalls wichtig zu beachten ist, dass FKK nur an ausgewiesenen Stränden erlaubt ist, auch wenn es oft toleriert wird. Für alle Strandbesucher ist Rücksichtnahme unerlässlich. Überdies können sexuelle Handlungen am Strand ein Bußgeld von bis zu 150 Euro nach sich ziehen. An vielen Stränden ist das Trinken von Alkohol gestattet, mit Ausnahme der Insel Hvar, auf der dieser Brauch nicht erlaubt ist.
Regelungen für Hunde und Camping
Die Vorschriften für Hundebesitzer sind ebenfalls klar: Hunde müssen gegen Tollwut geimpft sein, und der Heimtierausweis sollte mitgeführt werden. Zudem besteht in vielen Ortschaften und an Stränden eine Leinenpflicht. Hunde sind an offiziellen Stränden nicht gestattet, jedoch können sie an wilden Stränden und speziellen Hundestränden erlaubt sein. Wildcamping ist in Kroatien verboten, insbesondere in Nationalparks, wo Bußgelder bis zu 400 Euro verhängt werden können. Auch auf Privatgrundstücken ist campen nicht erlaubt.
Für Autofahrer in Kroatien gelten spezifische Tempolimits: Innerorts sind es 50 km/h, außerorts 90 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h und auf Autobahnen 130 km/h. Fahrer unter 25 Jahren müssen 10 km/h langsamer fahren und eine Promillegrenze von 0,0 beachten, während die Gesetzgebung für Fahrer über 25 Jahren eine Grenze von 0,5 Promille vorschreibt. Sicherheitsvorschriften sehen vor, dass keine vollen Benzinkanister im Kofferraum mitgeführt werden dürfen und Ersatz-Glühbirnen mitzuführen sind.
Kroatien als FKK-Paradies
Kroatien gilt zudem als Wiege des FKK-Tourismus in Europa. Bereits 1936 wurde hier die erste offizielle Genehmigung zum hüllenlosen Baden erteilt. Seit den 1980er Jahren erlebt das Land einen Boom im FKK-Tourismus. An der zerklüfteten Küste und auf zahlreichen Inseln finden sich zahlreiche offizielle FKK-Strände sowie versteckte Buchten für ungestörtes Baden. Die FKKurlaubsträume bestätigen, dass Kroatien ein Vorreiter in dieser Ausrichtung ist und eine Vielzahl an FKK-campings und Ferienanlagen bietet.
Die größte FKK-Ferienanlage, Koversada, befindet sich südlich von Vrsar und kann bis zu 5000 Gäste pro Tag aufnehmen. Auf der Insel Pag gibt es mit Strasko einen besonderen Strandabschnitt für FKK-Touristen. Bekannt ist auch die Insel Rab, auf der sich einer der ersten offiziellen FKK-Strände Europas, die „Englische Bucht“, befindet. Der Naturismus auf Rab wurde bereits 1936 ins Leben gerufen und ist seitdem tief in der Kultur verwurzelt.
FKK-Anlagen bieten zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Restaurants, Tennis und Minigolf. An abgelegenen Stränden ist Nacktheit oft geduldet, und FKK-Bereiche an großen Stränden sind häufig reserviert. Um die Privatsphäre der Gäste zu wahren, ist Starren und Fotografieren an FKK-Stränden unhöflich und nicht gestattet. Interessanterweise baden rund 10% der regulären Touristen gelegentlich nackt, während das Baden oben ohne weitgehend akzeptiert wird.