Reisemobil-Tourismus am Niederrhein: Boom bringt Millionen-Umsatz!
Der Niederrhein-Tourismus boomt 2026 mit über 3 Millionen Übernachtungen, profitiert vom Reisemobil-Trend und stärkt die Region.

Reisemobil-Tourismus am Niederrhein: Boom bringt Millionen-Umsatz!
Der Reisemobil-Tourismus am Niederrhein verzeichnet einen beeindruckenden Boom, der die Region bis 2026 voraussichtlich über drei Millionen Übernachtungen bringen wird. Wie WDR berichtet, plant die Niederrhein Tourismus GmbH, dieses Ziel zu erreichen, während die Geschäftsführerin Martina Baumgärtner auf einer Fachtagung in Xanten die positiven Entwicklungen unterstrich.
Die geografische Lage des Niederrheins, eingebettet zwischen den Niederlanden und dem Ruhrgebiet, erweist sich als zunehmend attraktiv für Camper. Die Region bietet zahlreiche Camping- und Stellplätze, von Emmerich bis Heinsberg, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Die Industriekultur des Ruhrgebiets ist zudem in unmittelbarer Nähe, was dem Reisemobil-Tourismus zusätzlichen Auftrieb gibt.
Übernachtungszahlen im Aufwind
Die Übernachtungszahlen im Niederrhein steigen seit Jahren kontinuierlich, mit Ausnahme der Corona-Zeit. Allein im Jahr 2022 zählten die Region 400.000 Übernachtungen auf Reisemobil- und Campingplätzen, womit sie Platz 3 der beliebtesten Reisedestinationen in Nordrhein-Westfalen belegt. Diese Übernachtungen machen mehr als 15 Prozent der Gesamtübernachtungen in NRW aus, Niederrhein-Tourismus hebt hervor, dass der Umsatz durch Gäste auf Stellplätzen mit bekannten Camping-Zielen wie der Ostsee oder dem Allgäu vergleichbar ist.
Die Reisemobil-Branche in Deutschland ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und erzielt jährlich über 20 Milliarden Euro Umsatz. Im Jahr 2024 wird der Umsatz in der Region Niederrhein voraussichtlich rund 78 Millionen Euro betragen. Stellplatzpreise am Niederrhein liegen bei etwa 25 Euro pro Tag, was im Vergleich zu den bundesweit durchschnittlich höheren Preisen konkurrenzfähig ist.
Marketing und Vernetzung für den Reisemobil-Tourismus
Um den Reisemobil-Tourismus weiter zu fördern, haben sich Marketing-Experten aus den Kreisen Kleve, Wesel, Viersen und Heinsberg zusammengeschlossen. 48 Städte und Gemeinden sind miteinander vernetzt, um das Angebot für Camping-Urlauber gezielt zu verbessern. Der Arbeitskreis „Reisemobil und Camping am Niederrhein“ unterstützt den Austausch zwischen Kommunen und Betreibern. Darüber hinaus wird jährlich am letzten Aprilwochenende die Niederrheinische Reisemobiltage veranstaltet, um die Region zu promoten und darüber hinaus Informationen zu aktuellen Camping-Trends zu bieten.
Die Region bietet nicht nur dichte Stellplatznetze, sondern auch zahlreiche Angebote für Wander- und Fahrradtouren, die das Erlebnis für Camper bereichern. Mit dem zunehmenden Interesse am Reisemobil-Tourismus kann sich der Niederrhein als Hotspot für Caravaning etablieren, insbesondere im Kontext des bundesweiten Trends, den Niederrhein-Tourismus klar benennt.