Ein Jahr um die Welt: Christian Hubers faszinierende Nepal-Reise
Christian Huber erkundet Nepal auf einem abenteuerlichen Trekking durch das Langtang-Valley nach einer einjährigen Weltreise.

Ein Jahr um die Welt: Christian Hubers faszinierende Nepal-Reise
Christian Huber, ein gebürtiger Ortenauer, hat sich auf ein außergewöhnliches Abenteuer begeben: eine einjährige Reise rund um den Globus mit dem Fahrrad und einem Rucksack. Der Startpunkt seiner Reise war im August 2024 in Frankfurt, von wo aus er mit dem Fahrrad nach Athen aufbrach. Nach einem Jahr voller Erlebnisse und Reisen kehrte er letztendlich aus Jakarta, Indonesien, nach Frankfurt zurück. In dieser Zeit legte er tausende Kilometer zurück und durchquerte diverse Länder und Kontinente.
Die Route führte ihn auf zwei verschiedenen Wegen: Zunächst radelte er durch Österreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Montenegro und Albanien, bis er Athen erreichte. Von dort setzte er seine Reise mit dem Rucksack fort, indem er durch das farbenfrohe Indien, das beeindruckende Nepal, das exotische Thailand, Laos, Kambodscha, Malaysia, Singapur, Neuseeland, Australien, Vanuatu und schließlich Indonesien reiste. In Nepal kam er am 10. Dezember, zu seiner dritten Reise in dieses faszinierende Land, in Kathmandu an.
Die Begegnung in Nepal
In Kathmandu wurde Huber herzlich von seinem Bergführer Iswore empfangen, der ihm einen Blumenkranz überreichte. Für das bevorstehende Trekking im Langtang-Valley hatte Huber eine einwöchige Tour geplant. Mit einem Jeep ging es in das Bergdorf Syabrubesi, welches sich in 1.400 Meter Höhe befindet. Die Fahrt dauerte fünf Stunden und war der erste Teil seines Trekking-Abenteuers.
Die Trekking-Route führt über unbefestigte Wege, die mit traditionellen Muli- oder Yak-Karawanen versorgt werden. Huber plante, drei Tage bergauf bis nach Kyangij Gompa auf 3.800 Metern zu wandern, gefolgt von einer Tagestour zum Tserko Ri, dessen Höhe beeindruckende 4.985 Meter beträgt. Danach standen drei Tage Abstieg bis nach Dhunche auf dem Programm. Während des Trekkings übernachtet er in traditionellen Tee-Häusern, die einfach ausgestattet sind und oft mit offenem Feuer kochen.
Die Schönheit und Herausforderungen des Langtang-Trekkings
Von Tserko Ri aus genoss Huber atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berge. Langtang wurde nach dem verheerenden Erdbeben im Jahr 2015 wiederaufgebaut, und Gedenksteine erinnern an die Opfer dieser Tragödie. Neben dem Trekking besuchte Huber auch historische Zentren wie Kathmandu und Bhaktapur. Von Nagarkot hatte er aus der Ferne einen Blick auf den majestätischen Mount Everest. Nepal gilt als Paradies für Bergwanderer und bietet eine Vielzahl an Trekkingmöglichkeiten.
Besondere Hinweise zur Akklimatisierung und Sicherheit während des Trekkings sind wichtig. Spielerisch könnte man sagen, dass Abenteuerlust und Geduld in Nepal Hand in Hand gehen, denn die Straßenverhältnisse sind oft herausfordernd und der öffentliche Nahverkehr ist nicht zentral organisiert. Dennoch beeindruckt die Gastfreundschaft der Menschen, die reich an Kultur und Traditionen sind.
Eine Rückkehr nach Nepal hat Huber bereits ins Auge gefasst, um erneut die atemberaubende Natur und die herzliche Gastfreundschaft zu erfahren. In diesem Zusammenhang möchten viele Trekkinganbieter, wie Weltweitwandern, auf die Wichtigkeit von respektvollem Verhalten gegenüber der Kultur und Natur des Reiselandes hinweisen. Dabei werden lokale Produkte bevorzugt und empfohlen, im Einklang mit der Natur zu handeln und sich umweltbewusst zu verhalten.
Die Planung einer solchen Reise erfordert eine gute Vorbereitung, inklusive der Nutzung von Reiseführern und Packlisten. Flexibilität und Humor sind entscheidend, da unerwartete Ereignisse jederzeit auftreten können, was das Trekking-Abenteuer noch bereichert. Für Huber bleibt der Aufenthalt in Nepal eine eindrucksvolle Erfahrung, die ihn immer wieder zurückziehen wird.