Neustart nach Kündigung: Montreals Zauber als Kraftquelle entdeckt!
Jessica Derschowitz reist kurzfristig nach Montreal, um neue Energie nach einem Jobverlust zu tanken. Inspirierende Erlebnisse in Kanada.

Neustart nach Kündigung: Montreals Zauber als Kraftquelle entdeckt!
Die persönliche Geschichte von Jessica Derschowitz illustriert, wie Reisen nicht nur der Erholung, sondern auch der emotionalen Regeneration dient. Nach ihrem Jobverlust im Mai sah sie sich gezwungen, ihre ursprünglich geplante Europareise zu stornieren. Stattdessen organisierte sie Ende Oktober einen Kurztrip nach Montreal, der nach eigenen Angaben eine perfekte Entscheidung war. „Ich konnte den Stress der letzten Monate hinter mir lassen“, so Derschowitz. Der Flug von New York nach Montreal dauerte nur 90 Minuten und war kostengünstig dank gesammelter Kreditkartenpunkte. Die Stadt empfing sie mit Kopfsteinpflasterstraßen und einer französischen Atmosphäre.
Derschowitz’ Reiseplan war bewusst locker gestaltet, mit minimalen Reservierungen und viel Zeit, um die Stadt zu erkunden. Die Erlebnisse in Montreal konzentrierten sich weniger auf das Sightseeing; sie besuchte Vintage-Läden und genoss die berühmten Montrealer Bagels. Gemeinsam mit ihrer Freundin verbrachte sie wertvolle Zeit, was ihr half, neue Energie zu tanken.
Ein Blick nach Kanada: Working Holiday Erfahrungen
Dennoch ist die Geschichte von Derschowitz nicht die einzige, die verdeutlicht, wie individuell Reisen sein kann. Eine andere Reiseerfahrung einer Gruppe von fünf Personen, die nach Kanada reisten, um ein Working Holiday Visum zu beantragen, zeigt die unterschiedlichen Facetten dieser Reiseform. Sie kamen in Toronto an und wurden sofort von einer Mitarbeiterin der Organisation zu ihrem Hostel gebracht.
Nach der Ankunft nahmen sie an einem Seminar teil, in dem Informationen über die kanadische Kultur, den Arbeitsmarkt und die Gesetze vermittelt wurden. Die Beantragung wichtiger Dokumente wie der Sozialversicherungsnummer (SIN) und die Eröffnung eines Bankkontos wurden ebenfalls unterstützt. Während einige Gruppenmitglieder in andere Unterkünfte zogen, blieb ein Teilnehmer im HI-Hostel. Die Gruppe entschloss sich, eine Mitgliedschaft bei „WWOOF“ zu erwerben, was ihnen ermöglichte, auf einer Farm in New Brunswick zu arbeiten.
Entlang der Ostküste Kanadas reisten sie unter anderem zu den Niagarafällen und fanden sich in verschiedenen Hostels wieder. Besonders hervorzuheben sind die kulinarischen Erlebnisse in Montreal, wo sie Poutine probierten und an einer Radtour teilnahmen.
Vielfältige Erlebniswelten
Mit einem Aufenthalt in Québec City, dessen europäischer Einfluss in der Architektur sichtbar war, erlebten die Reisenden ein weiteres Highlight. Sie besuchten auch Prince Edward Island und nahmen an Touren zu „Anne of Green Gables“ teil, bevor sie den Roadtrip zu Peggy’s Cove und Lunenburg starteten.
Die Reise war jedoch nicht ohne Herausforderungen. Die Gruppe hatte zum Beispiel einen Aufenthalt in Campbellton, den sie als Fehlentscheidung empfanden. Trotz dieser Rückschläge waren die Erlebnisse prägend. Der Aufenthalt in Halifax beinhaltete sogar Couchsurfing bei einer Fremden und Kajakfahren.
Die Rückkehr in die Heimat bringt mit sich, dass viele Reisende über ihre Erlebnisse und Entwicklungen reflektieren. Derschowitz plant, sobald sich ihre Situation stabilisiert hat, wieder nach Europa zu reisen, während die Working Holiday Reisenden nach intensiven Erfahrungen in Kanada und auf organischen Farmen weiterhin in verschiedene Richtungen schweifen.
Zusammenfassend wird deutlich, dass Reisen – egal ob als Kurztrip wie in Derschowitz‘ Fall oder als Working Holiday – nicht nur spannende Abenteuer bringt, sondern auch eine wichtige Rolle im persönlichen Wachstum spielt.
Für weitere Informationen zu Derschowitz‘ Erfahrungen in Montreal, lesen Sie mehr bei Business Insider. Erfahrungsberichte von Reisenden, die nach Kanada gingen, finden Sie bei TravelWorks.